Nur rund 414.000 Einwohner sind in Köln geboren
Die Kölner sind in Köln in der Minderheit: Von den 1.036.117 Menschen, die 2011 in der Stadt lebten, waren nach Auskunft
des städtischen Presseamtes gerade mal 414.002 auch in Köln geboren. Alle anderen sind Imis.
Nach Angaben des im März vorgelegten Statistischen Jahrbuchs 2011 hat inzwischen jeder dritte Kölner ausländische Wurzeln. Unter den Ausländern stellten im Jahr 2010, auf das sich die statistischen Angaben beziehen, die Türken mit rund 61 000 die größte Gruppe,
gefolgt von den Italienern mit knapp 18 000.
Aber es waren beispielsweise auch 301 Peruaner, 62 Sudanesen, 156 Ägypter und 93 Menschen aus der Dominikanischen Republik in Köln gemeldet.
Die Einwohnerzahl war im Vergleich zu 2009 um rund 10.000 geklettert - auf exakt 1.027.504. Davon lebten knapp 650 000 linksrheinisch,
die übrigen auf der "Schäl Sick". Rund 396.000 Kölner sind katholisch, mehr als 172.000 evangelisch.
Und noch ein paar statistische Details: Die Kölner sind laut Jahrbuch im Durchschnitt 41,9 Jahre alt und sterben mit 76,5 Jahren.
Und immer mehr von ihnen leben allein: In mehr als der Hälfte der rund 537 000 Haushalte wohnt nur noch eine Person - nur noch
knapp acht Prozent sind Vier-Personen-Haushalte. Im Durchschnitt lebt der Kölner 11,6 Jahre in einer Wohnung. Und, wenig überraschend,
die Bevölkerung altert: Der Anteil der Einwohner, die älter als 65 Jahre sind, stieg in den letzten zehn Jahren von 15,4 % vauf 17,8 %.
Und wen auch das noch interessiert: Mehr als 227 000 Kölner sind Mitglied in einem Sportverein.
Alle echte Kölner, haben einen Migration Hintergrund.
Sie sind eine Minderheit in der eigenen Stadt.
Quelle: Gesehen, gehört, erzählt von ... (Ortsgeschichte)
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