Die Instandsetzung der Drehbrücke im Deutzer Hafen kann voraussichtlich erst im Laufe des nächsten Frühjahres erfolgen.
Bis dahin bleibt die Brücke für den Autoverkehr weiterhin gesperrt, Fußgänger und Radfahrer können die direkte Verbindung
zu den Rheinwiesen und zur Alfred-Schütte-Allee dennoch benutzen.
Der Grund für die Verzögerung liegt in der komplizierten Bauart der unter Denkmalschutz stehenden, genieteten Stahlkonstruktion
aus dem Jahre 1907. Bei einer Ausschreibung für die Vergabe der Reparaturarbeiten hatte lediglich eine Firma ein Preisangebot
vorgelegt, das nach Prüfung allerdings nicht wirtschaftlich erschien und darum nicht gewertet werden konnte. Entsprechend
der Vergaberichtlinien der Stadt Köln wurde die Ausschreibung darum aufgehoben. Da nach diesen Erfahrungen für eine Instandsetzung
der Brücke somit nur Spezialfirmen in Frage kommen, die bei der Herstellung der Ersatzteile zudem die Auflagen des Denkmalschutzes erfüllen müssen,
werden von der Stadt nun gezielt bei spezifischen Stahlbaufirmen Angebote eingeholt, beziehungsweise Preisanfragen gestartet. Mit der endgültigen Herrichtung der Brücke ist darum nicht vor April 2009 zu rechnen.
Die Deutzer Drehbrücke wurde Anfang dieses Jahres bei einer Kollision mit einem Schiff so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie aus statischen Gründen seitdem für den Autoverkehr gesperrt ist.
Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Jürgen Müllenberg
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