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Allerseelenstraße

Das ist die Straße zum Deutz-(Poller)-Friedhof. Sie verbindet Heute die Siegburger-Straße mit dem Rolshover-Kirchweg.
Im Ursprung war es nur ein Pädchen, das von der Siegburger-Straße zum Friedhof führte. Im Volksmund hieß es damals, "Meh jon noh Alleseele" [Wir gehen zu den Allerseelen]. Mit dem Bau der Milchmädchen-Siedlung, in den Jahren 1919 - 1921 wurde die Straße erschlossen und der Name "Allerseelenstraße" beibehalten. Die Siedlung mit der Begrenzung Rolshover-Kirchweg, Allerseelenstraße, Siegburger-Straße und An den Maien ist die Milchmädchen Siedlung. Sie wurde von der GAG erstellt. Im Volksmund wird sie auch die "Schwarze-Siedlung" genannt.





Allerseelen
Der Allerseelentag am 2. November geht auf den Abt Odilo von Cluny zurück, der 998 zum Gedächtnis an alle verstorbenen Gläubigen für dir Cluny unterstellte Klöster anordnete. An diesem Tag gedenkt die Kirche aller Verstorbenen. Sie tut dies vor dem Hintergrund und in enger zeitlicher und inhaltlicher Verbundenheit mit dem Allerheiligen fest, einem an die Auferstehung und ewiges Leben erinnernden Fest. An Allerheiligen und Allerseelen besuchen die Christen ihre Gräber, schmücken sie und zünden Lichter an zum Zeichen des Lebens und der Hoffnung.





Quelle: Paul Reucher und Stadtspuren Band I & II von Werner Heinen & Anne-Marie Pfeffer
Foto: © Albert Ackermann

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